Der Hersteller FOXCONN erweitert die
Quantum Force Reihe, welche durch einige Besonderheiten auffällt, um eine Hauptplatine für AMD Prozessoren. Das "Destroyer" getaufte Mainboard soll AMD basierte Plattformen auf ein neues Level bringen, wobei der Name durchaus gewöhnungsbedürftig ist. Die Hauptplatine ist mit dem nForce 780a Chipsatz ausgestattet, welcher alle AMD Prozessoren des Sockels AM2 unterstützt. Auf Seiten des Arbeitsspeichers stehen vier Speicherbänke bereit, die mit maximal 8 GB DDR2 Speicher mit maximal 1066 MHz effektiven Takt bestückt werden können. Dank der integrierten Grafikeinheit wird Hybrid SLI unterstützt. Auf Seiten der Steckplätze finden sich vier PCI Express Steckplätze, die je nach Bestückung unterschiedlich angebunden sind. Bei einem 3xSLI-Verbund wird ein Steckplatz mit den vollen 16 Lanes angebunden während die restlichen zwei über jeweils 8 Lanes angebunden sind. Verbaut der Käufer vier Grafikkarten sind alle über 4 Lanes angebunden. Darüber hinaus sind jeweils ein PCI- und ein PCIe 1x-Steckplatz vorhanden.
Die Anschlussmöglichkeiten fallen sehr üppig aus und setzen sich aus insgesamt sechs SATA-II-, zwei eSATA-, einem IDE-, zwei FireWire- und 12 USB-2.0-Anschlüssen zusammen. Ans Netzwerk kann das Mainboard über die beiden Gigabit-LAN-Anschlüsse angebunden werden. Die Soundverarbeitung übernimmt ein 7.1 Audiochip. Der Hersteller führt in der Pressemitteilung die Verwendung von besonders hochwertigen Bauteilen an, so dass die Soundqualität gesteigert wurde. Zur Kühlung kommt wie bei mittlerweile fast allen Mainboards gewohnt eine Heatpipe-Konstruktion zum Einsatz. Diese umschließt den Chipsatz sowie die Spannungswandler. In der Konstruktion befindet sich auch ein kleiner Kühlkörper, der über die Hauptplatine hinaus ragt und vor dem IDE-Steckplatz positioniert wurde, um die Kühlfläche zu vergrößern. Das Mainboard aus der Quantum Force Reihe verfügt zudem über die gewohnten onboard Schalter zum Ein-/Ausschalten und für ein CMOS Reset. Das zahlreiche und umfangreiche Zubehör richtet sich vor allem an die Übertakter und bietet unter anderem die
bekannten zusätzlichen Kühler für z.B. eine Wasserkühlung oder die Kühlung mittels Flüssigstickstoff (LN2). Für einen stolzen Preis von 279 Euro ist das Destroyer im Handel erhältlich.
[bb]