Sony ruft alle 11,1“-Subnotebooks der Modellreihen VGN-TZ100, -TZ200, -TZ300 und -TZ2000 zurück die im Zeitraum von Juli 2007 bis August 2008 in Japan und den USA produziert worden waren. Insgesamt sind rund 73000 Geräte betroffen.
Diesmal geht es zwar nicht um
brennende Akkus, aber dennoch ist der Produktionsfehler feuergefährlich, denn nach
berichten der amerikanischen Verbraucherschutz Organisation (CPSC) liegen Sony 15 Fälle vor, in denen es Überhitzung kam, in einem Fall ist sogar von leichten Verbrennungen des Kunden die rede. Das Problem wird ausgelöst durch ein falsch verlegtes Kabel, welches in Zusammenhang mit einer losen Schraube einen Kurzschluss verursachen kann. Sony hat diese Meldung unterdessen
bestätigt, räumt aber ein, dass nicht alle Geräte betroffen sind.
Doch auch in Deutschland sind nach Angaben von Sony entsprechende Geräte der Reihen VGN-TZ1, VGN-TZ2 und VGN-TZ23 betroffen, welche im oben genannten Zeitraum produziert wurden. Um zu überprüfen, ob das eigene Modell betroffen ist, hat Sony auf der
Support-Seite eine Link geschaltet, der durch Eingabe der Produktnummer das Gerät überprüft. Alternativ kann auch die Sony-Hotline angerufen werden. Alle betroffenen Geräte werden kostenlos abgeholt, repariert und dann wieder zu den Kunden geschickt.
Wie hoch der Schaden letztlich für Sony ist, kann bisher nicht gesagt werden, jedoch ist ein Fall von Verbrennungen eines Kunden, welcher in den USA geschieht keine schöne Aussicht. Die harte Produkthaftungsrechtspsrechung in den USA könnte für Sony finanzielle Konsequenzen haben.
[dk]