Nach dem
Rückzug von Siemens aus dem Joint-Venture mit Fujitsu hatte sich der japanische Fujitsu-Konzern dazu entschlossen die Siemens-Anteile zu übernehmen und das Geschäft alleine fortzuführen. Wie nun bekannt wurde, wird es den bisherigen Markennamen FSC (Fujitsu-Siemens-Computer) maximal noch 12 Monate geben.
In einem Gespräch mit
Computer Reseller News (CRN) gab Firmensprecher Stefan Müller ein paar Details zu den Vereinbarungen
bekannt, darunter auch, dass ab Übergang der Markenname FSC maximal noch 12 Monate genutzt werden darf. Dies stellt für den Konzern eine logische Konsequenz dar, dass über kurz oder lang der Markenname natürlich geändert werden muss. Man versuche diese Änderung natürlich schneller umzusetzen, doch seinen
6 bis 12 Monate realistisch. Bislang noch keine Entscheidung gäbe es hinsichtlich des neuen Markennamens. Dies würde Fujitsu nach Entscheid noch bekannt geben.
Sicher sei laut Müller, dass Deutschland auch nach dem kompletten Übergang ein Schlüsselstandort bleibe. Kurzfristig solle es
keine drastischen Einschnitte geben und alles würde vorerst so weiterlaufen wie bislang.
Momentan
scheint im Hinblick auf Arbeitsplätze lediglich das Werk in Augsburg mit 2000 Beschäftigten ein gesicherter Standort zu sein. Insgesamt hat FSC in Deutschland allerdings 6200 Arbeitsplätze und es ist nach wie vor ungewiss, welche Auswirkungen der Siemens-Rückzug hier haben wird.
[pg]