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 HT4U.net-Umfrage: Übertakten weiterhin bei den Lesern hoch im Kurs

HT4U.net | 08.11.2008, 09:07
So manch älteres Semester schwebt hier und da in Erinnerungen und philosophiert schon einmal gerne von den Zeiten, in welchen man Pentium II 300-Prozessoren auf 450 MHz oder Celeron 366 MHz-CPUs auf 566 MHz übertaktete und dadurch - proportional betrachtet - immense Erfolge erzielen konnte. Heute seien ja kaum noch solche Erfolge erzielbar, heute sind die Systeme oftmals schon so schnell, dass mehr Leistung vorhanden ist, als benötigt? Übertakten also aus der Mode? Ganz und gar nicht, wie unsere letzte Umfrage bei den Lesern ergab.

Immerhin über 26 Prozent der Teilnehmer gaben dabei an, dass man günstig gekaufte Technik auf das Leistungsniveau von High-End-Produkten übertakte. Man darf vielleicht behaupten, dass diese Gruppe durchaus den eigentlichen Begriff des Enthusiasten verdeutlicht, welcher bei den Herstellern doch viel lieber im Bereich der Käuferschaft von Hochleistungsprodukten gesehen wird.

Bei der Käuferschaft von Hochleistungsprodukten waren es immerhin noch 10 % welche eingestanden, dass man High-End-Hardware kauft und diese dann zusätzlich bis an die Grenzen übertaktet. Knapp 14 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass man das Mittel des Übertakten verwende um die Neuanschaffung von leistungsfähigeren Komponenten hinaus zu zögern.

Allerdings fanden sich auch Anwender, welche genau das Gegenteil des Übertaktens betreiben und damit nicht minder versiert an die Hardware herangehen: Untertakten! 10 Prozent der Stimmen sagten aus, dass man den meisten Wert auf Ruhe im System lege und darum die Komponenten untertakte, was zu weniger Energieverbrauch und Wärmeentwicklung und damit natürlich einfacherem und leiserem Kühlverhalten führen.

Immerhin 39 Prozent der Teilnehmer betreiben allerdings ihre Hardware innerhalb von Spezifikationen mit der Argumentation, dass die eigenen elektronischen Daten einem zu wichtig seien, als dass man diese und die damit verbundene Arbeit durch Übertakten aufs Spiel setzen möchte.

Damit zeigen sich im Resultat, dass etwas mehr als 60 Prozent der Teilnehmer die heutigen Optionen der allermeisten Systeme (Taktveränderungen nach oben oder nach unten) nutzen um im Rahmen der eigenen Bedürfnisse die Systeme zu tunen. Selbst wenn man die "Untertakter" noch mit in die Gruppe der "vorsichtigen" Anwender hineinzählen würde, gäbe es dann noch immer einen knappen Überhang (ca. 51 zu 49 Prozent) für die Gruppe der Übertakter.
[pg]



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