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 Lenovo mit schmerzhaftem Gewinneinbruch

Wirtschaft | 10.11.2008, 13:32
Der chinesische Notebookhersteller Lenovo wurde im zweiten Quartal schmerzhaft von der rückläufigen Nachfrage nach neuen Computern getroffen. Der Gewinn des weltweit viertgrößten Konzerns im PC-Geschäft brach um 78 Prozent auf 23,4 Millionen US-Dollar ein. Der Umsatz konnte im Gegensatz allerdings auf 4,3 Milliarden US-Dollar zulegen. Entsprechend negativ waren die Auswirkungen auf die Bruttomarge, die von 15 Prozent auf 12,6 Prozent zurück fiel.

Mit fast 50 Prozent macht Lenovo den größten Teil seines Geschäfts im chinesischen Raum, gefolgt von den USA mit einem Anteil von rund einem Viertel. Wachsen konnte Lenovo nur in Asien und Europa, während sich der amerikanische Kontinent und Japan eher für rückläufige Zahlen verantwortlich zeigten. Das Unternehmen hatte damals die PC-Sparte von IBM übernommen und konnte sich vor allem durch die beliebten IBM-Notebooks in Europa und den USA einen Namen machen. Notebooks sind derzeit auch der Hauptwachstumstreiber mit einem Plus von 21 Prozent, während der Umsatz mit Desktop-Computern um vier Prozent fiel.

Weltweit sind Hewlett-Packard, Dell und Acer die drei größten Computerhersteller. Damit zeigte sich besonders Acer als starker Konkurrent, der Lenovo erst jüngst von seinem Platz auf dem Treppchen verdrängen konnte.
[rl]




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