Stehen nun endlich erste 45-nm-Prozessoren in den Regalen, folgt bereits der Ausblick auf die nächsten Schritte im Fertigungsprozess bei AMD. Das Unternehmen arbeitet derzeit an der
32-nm-Technik, die schätzungsweise 2011 zum breiten Einsatz kommen dürfte und forscht gemeinsam mit IBM an der 22-nm-Fertigung.
In der Fab 36 ist der Prozessor-Spezialist bereits eifrig am Testen, um die nächsten Prozessoren in der kleineren Strukturgröße pünktlich in ausreichenden Stückzahlen herstellen zu können.
Letzten Roadmaps zufolge stehen hier
Orochi und
Llano auf dem Plan, die mit vier und mehr Kernen den Trend zu Multi-Core-CPUs vorantreiben sollen.
In
weiter Zukunft liegt derzeit noch die 22-nm-Fertigung, die AMD traditionsgemäß gemeinsam mit IBM erforscht. Wenn man sich hier bewähren kann, ist mit ersten Prozessoren in dieser Strukturbreite wohl ab 2013 zu rechnen.
Der Blick zum Konkurrenten lässt hier zunächst wenig Erfreuliches erkennen. So ist Intel bereits jetzt aktiv mit 45-nm-Prozessoren im Handel und plant schon im nächsten Jahr erste 32-nm-Chips. Das Unternehmen wäre AMD damit weiterhin rund ein Jahr voraus und profitiert schon früher von geringeren Fertigungskosten.
[rl]