Intels Bearlake-Familie ist wohl der erste am Markt erhältliche Chipsatz, welcher bereits DDR3-Hauptspeicher handhaben kann. Da stellt sich natürlich die Frage nach der Leistung und selbstverständlich auch nach der Preisgestaltung. Nach jüngsten Informationen soll Buffalo ein DDR3-Speicherkit mit 2x 1024 MB DDR3-1066 Speicher für 1180 US-Dolar zum Start in den Markt bringen. Dies würde einen unglaublich hohen Preis darstellen.
Wir hatten diesbezüglich ein Gespräch mit Corsair geführt. Corsair bezeichnet den Preisunterschied zwischen DDR2-1066 und DDR3-1066 ebenfalls als markant, aber nicht ungewöhnlich, doch die von Buffalo erwähnten Preise scheinen jenseits von Gut und Böse zu sein. So sieht Corsair z.B. zwar keine wahre Chance für einen DDR3-1066 Speicher zum Start zu glänzen - Leistungsunterschiede wollen sich wohl deutlich ab DDR3-1333 einstellen, doch soll auch die Preisgestaltung hier nicht im Ansatz in den Regionen liegen, von welchen Buffalo spricht. Von einen - doch immer noch - sehr teueren, geschätzten Endkundenpreis von 450 bis 500 Euro ist die Rede.
Auf Seiten der Speicherhersteller sollte man durchaus etwas Vorsicht walten lassen, was die Einführungspreise von DDR3 betrifft. Man darf nicht vergessen, dass man mit niederen Taktraten auf einem neuen Chispatz startet. Sollte man sich hier im Preis vergreifen, so darf getrost davon ausgegangen werden, dass der Markt das Produkt erst einmal schmähen wird. Andererseits kämpfen die Hauptspeicher-Anbieter in diesem Segment noch mit geringen Produktionszahlen. Zwar ist DDR3-Speicher nicht neu im Markt - Grafikkarten verfügen über solche Chips - doch ist die Nachfrage dort auch entsprechend hoch und die Produzenten sehen möglicherweise keine ausreichende Veranlassung, in großen Mengen entsprechende Fertigungstraßen arbeiten zu lassen. Derzeitiger Grafikkartenspeicher und Hauptspeicher ist anders organisiert.
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