Den Marktanalysten von
Jon Peddie Research folgend, haben die Grafikkartenhersteller im ersten Quartal des Jahres eine Durststrecke zurücklegen müssen, welche durchaus unüblich für den Jahreszeitraum war. Zurückhaltendes Käuferverhalten bei Endkunden und Großabnehmern
sei allerdings auf die Politik der Grafikkartenhersteller selbst zurückzuführen. Derseits habe man Lagerbestände in diesem Zeitraum abgebaut.
Das zweite Quartal habe sich aber sehr positiv gezeigt. Mit insgesamt 21 Millionen verkauften Stück, habe man sogar um über 10% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zugelegt. Der nun gezeigte Umsatz von 5,8 Milliarden US-Dollar soll aber noch nicht das Ende sein. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die nun auch bei AMD neu vorhandenen Produkte der 2400 und 2600 Klasse dazu beitragen werden, dass auch das dritte Quartal 2007 sich gut verhält. Hier dürfen wir anmerken, dass AMD im Gespräch mit uns erwähnte, dass die 2400er Grafikkarten rasenden Absatz finden.
Der Grafikkartenabsatz befasst sich aber letzten Endes nicht nur mit separaten Steckkarten, sondern eben auch mit onboard Lösungen - integrierten Grafikeinheiten also - und auch hier sind Zuwächse zu verzeichnen. Zurzeit verzeichnet man einen höheren Anteil am Markt bei den integrierten Lösungen, als bei separaten Grafikkarten, was laut JPR auch der Grund dafür sei, dass Intel die Topposition im Absatz bei Grafikkarten belege.
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